Partnerschaften mit Frankreich
Herz Europas und Schrittmacher für Zusammenarbeit und Freundschaft
Inhalt des Fachvortrages:
2.200 deutsch-französische Kommunalpartnerschaften – größte europäische Bürgerbewegung
- die Ursprünge, Gründe, Ziele und Inhalte
- von der 1.Partnerschaft Ludwigsburg-Montbeliard bis Großkrotzenburg-Achères
- Anlässe für die Gründung der deutsch-französischen Partnerschaften
- ggf.Exkurs: deutsch-französische Partnerschaften in der ehemaligen DDR
Die Beteiligung der verschiedenen Generationen
- Permanente Aufgabe: Jugendbeteiligung / Interesse bei Jugendlichen wecken
- Chance: Jugendparlamente, Jugendforen,Jugendbotschafter
- Startaufgabe: Interkulturelles Lernen (Die kleinen Unterschiede im Alltag)
- Aktivitäten der Partnerschaftskomitees und Partnerschaftsvereine
- Projekte, gemeinsam handeln : Lokale Agenda, Eine-Welt-Engagement
Gute Beispiele aus deutsch-französischen Partnerschaften
Gemeinsame Konzerte – Praktika für junge Leute – Zusammenarbeit in den Bereichen
Wirtschaft / Touristik / Umwelt / Künstler / Bibliotheken / Berufsgruppen / Kirchen
Der „Freundschaftspass“ / Wettbewerbe / gemeinsamer Kalender / Europa-Aktionen /
Ehrungen und Auszeichnungen
Problembereiche:
- Partnersprache
- Kommunalpolitische Konstellationen
- Die Finanzierung und Förderung der Partnerschaften
- Gruppenleiter-Qualifikation
- Die Beteiligung von benachteiligten Gruppen
- Unterschiedliche Erwartungen an eine Partnerschaftsbegegnung
Und: (aus Jugendbefragungen) Was Jugendliche von Städtepartnerschaften halten und von einer Partnerschaftsbegegnung erwarten
Stellenwert der Partnerschaften heute
und ihre Förderung
- durch das Deutsch-Französische Jugendwerk
- die EU
- Stiftungen
- Bundesregierung und Parlamente
Ausblick: Die Zukunft der Städtepartnerschaften unter Einbezug der Globalisierungs-Aspekte
Die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements
Auch weiter gilt: Einander kennenlernen – von einander lernen – miteinander handeln
Der Referent
gründete 1964 seine erste deutsch-französische Partnerschaft (Rheinland-Pfalz/Burgund)
gemeinsam mit Francois Mitterand / später weitere Partnerschaften / Jugend- und Vereinsaustausch / war sieben Jahre im Präsidium der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften / verantw.Redakteur der Zeitschrift „France-Allemagne actuel“ / Autor der deutsch-französischen Ausstellung „Lebendige Vielfalt – Beispiele deutsch-französischer Partnerschaften / des Arbeitsheftes „Partnerschaften mit Frankreich“ / gründete die „Europatage für junge Leute“ und die internationalen Europa-Jugendforen. /
Leiter deutsch-französischer Jugendgruppenleiter-Schulungen / von verschiedenen Fachtagungen „Partnerschaften mit Frankreich“
Mitglied im Verein für europäische Städtepartnerschaften Hennef / Gründer der Arbeitsgemeinschaft Internationale Partnerschaft (1981) und des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (Leitung 1990-1/2012) / wirkte in verschiedenen EU-Gremien mit und initiierte (parallel mit dem RGRE) die EU-Förderung für Städtepartnerschaften.
Kurztext :
Der Fachvortrag zur Entwicklung und Bedeutung deutsch-französischer Städtepartnerschaften zeigt auf, wie diese Partnerschaften zum Herzstück und Schrittmacher für die europäische Integration wurden. Zahlreiche Beispiele aus Befragungen und Dokumentationen geben einen Einblick in die Vielfalt der Partnerschaftsaktivitäten, in Übereinstimmungen und Unterschiede, Zukunftserwartungen und Probembereiche. Dabei dürften die Meinungen und Erwartungen der jungen Generation zu den Städtepartnerschaften von besonderem Interesse sein. Der Vortrag wird aufgelockert durch Beispiele aus der Praxis der deutsch-französischen Partnerschaftsarbeit und Erfahrungen in EU-Gremien.
Artikel drucken
Artikel 3 – 40 jährige Verschwisterung
Teil 3: Torsby
Die Gemeinde Großkrotzenburg ist befreundet mit der schwedischen Stadt Torsby in der Provinz Värmland und umfasst den ganzen nördlichen Teil dieser Provinz. Sie ist die größte Gemeinde im Värmland, deckt eine Fläche von ca. 4.400 qkm, auf einer Länge von ca. 120 km. ab. Die Provinzhauptstadt Karlstadt ist etwa 100 km südlich, die Hauptstadt Stockholm etwa 400 km östlich und die norwegische Hauptstadt Oslo etwa 180 km westlich von Torsby gelegen.
Die Stadt liegt teilweise am Ufer der nördlichen Spitze des längsgestreckten Frykensees. Sie ist zugleich der südlichste Punkt der Gemeinde und der Mittelpunkt der Region mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Durch seine geographische Lage, Infrastruktur und wirtschaftlichen Möglichkeiten ist die Gemeinde Torsby mit der von Großkrotzenburg und Achères nicht vergleichbar.
Die gesamte Gemeinde, die seit 1974 durch eine Zusammenlegung der alten Gemeinden Norrany, Finnskoga-Dalby und Torsby gebildet wurde, zählt etwa 13.000 Einwohner, davon entfallen ca. 5.000 auf die Stadt Torsby selbst.
Die Gemeinde Torsby ist eine typische dünnbesiedelte Gemeinde mit ca. 3,1 Einwohnern/qkm. Und die Bevölkerung wandert immer mehr zum Zentrum der Stadt hin.
Das Värmland ist touristisch sehr interessant. Eine Reihe von historischen Ausflugszielen, sowie der Wirkungsort von Selma Lagerlöff und Thor Heyerdahl, die einzigartige Natur mit Wander-, Camping-, Kanu- und Angelmöglichkeiten sind Garant für den immer stärker werdenden Strom von ausländischen Touristen.
Seit 1965 unterhalten die Gemeinden Torsby und Großkrotzenburg eine intensive Freundschaft sowohl im kulturellem, als auch im schulischem Bereich. Es wurde nie ein Freundschaftsvertrag nötig.
An den langen Winterabenden beschäftigt sich die Bevölkerung unter anderem mit Musik. So ist es nicht verwunderlich, dass man sich auch musikalisch verständigt. Der Kirchenchor Sankt Cäcilia unterhält rege Kontakte mit der Gesang-Werkstadt von Torsby.
Da Schweden insgesamt ein kleines Land ist (9,4 Mio Einwohner, 20,9 /qkm), muss es sich wirtschaftlich nach außen orientieren. Dies ist einer der Gründe weshalb in den Schulen intensiv Sprachen gelernt werden, vorrangig Deutsch und Englisch. Das Kreuzburg-Gymnasium unterhält mit den dortigen Schulen einen regen Austausch.
Seit 1965 haben sich sehr viele und enge Freundschaften auf privater Basis entwickelt. Außer den Schulen, sind diese Kontakte, die die Freundschaft zwischen Torsby und Großkrotzenburg „ohne Trauschein" so einzigartig und stark machen.
Artikel drucken
Artikel 2 – 40 jährige Verschwisterung
Teil 2: Achères
Die Gemeinde Großkrotzenburg unterhält Freundschaftliche Beziehungen mit der französischen Stadt Achères, im Département 78-Yvelines- bei Paris, mit der schwedischen Stadt Torsby, in Wärmland, und eine Patenschaft mit der Sächsischen Stadt Oederan.
Hier, des Jubiläums wegen, beschränken wir uns auf Achères.
Nun, sei diese Stadt kurz vorgestellt:
Die Stadt Achères, die Partnergemeinde in Frankreich, ist etwa 20 km westlich von Paris entfernt und relativ leicht zu erreichen. Die Einwohnerzahl liegt bei knapp 20.000. Die Kommune gehört zum Verwaltungskreis von Saint-Germain-en-Laye, eine der drei Sous-Préféctures des Départements Yvelines, mit der Ordnungszahl 78. Die Préfécture und der Général Rat des Départements hat seinen Sitz in Versailles. Die Gemarkung Achères erstreckt sich vom Rande des Waldes von Saint-Germain, über Maison-Lafitte bis Poissy, entlang der Seine als westliche Grenze auf einer Länger von ca. 12 km.
Dieses Gebiet blieb sehr lang unwirtlich, denn die Seine war an dieser Stelle unberechenbar und die Gegend oft überflutet. Die Seine war immer ein Kommunikationsweg, bis heute.
Die Römer, die Wikinger, die Goten, die Franken, die Sachsen hinterließen ihre Spuren und nach und nach veränderte sich das Gebiet innerhalb der Seineschleife. Achères entstand und entwickelte sich bis heute unaufhörlich.
Bis Ende des 19. Jahrhunderts lebte Achères vom Gemüse- und Obstanbau, die Bevölkerung nahm ständig zu.
Als 1880 die Eisenbahnanlage mit Verschiebebahnhof, sowie das große Seine-Klärwerk entstanden, veränderte sich die Landschaft um Achères. Die Gemeinde entwickelte sich zu einer angenehmen Vorstadt Paris mit vielen Möglichkeiten, behielt aber doch noch den sehr beneideten Charakter einer Eisenbahner-Vorstadt: Kleine Einfamilienhäuser mit Garten, kein großer Luxus, aber viele Freundschaften unter den Menschen.
Das Städtchen, 1968 mit noch 10.000 Einwohnern, expandierte explosionsartig. Heute arbeiten die meisten Einwohner in oder um Paris. Natürlich, die benachbarte Stadt Poissy, mit den Autowerken von Peugeot, beschäftigt ebenfalls eine große Zahl von Achèranern. Die Bevölkerungsstruktur ist „multikultureller" Art. Zu den Eisenbahner die aus der verarmten Bretagne kamen, gesellten sich bald Menschen aus den Französischen Kolonien wie Martinique, Guadeloupe....aber auch aus Portugal und Nordafrika. Diese Mischung verleiht Achères einen besonderen Flair.
Die Stadtväter haben die Gemeinde zu einer modernen Vorstadt von Paris gemacht und die Herausforderung der Zeit angenommen.
Am 27. Mai 1972- in Folge eines schweren Verkehrsunfalls in Großkrotzenburg im Jahre 1971, wobei Achèraner Sportler schwer verletzt wurden oder starben - haben beide Gemeinden den Wunsch geäußert, eine Partnerschaft einzugehen mit dem Ziel, eine ständige Begegnung zwischen den Bürgern beider Gemeinden auf kulturellem, sportlichem, Schulischem, touristischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet herbeizuführen und zu fördern. Darüber hinaus wurde der Wille erklärt, die Bemühungen um die Verständigung, die gegenseitige Achtung und die Freundschaft zwischen den Völkern aller Nationen nach besten Kräften zu unterstützen.
Mehr in der nächsten Folge.
Artikel drucken
Einweihung des Glockenturms am 1. April 2012
Jubiläums-Schokoladen-Vorstellung anlässlich der Einweihung des
Glockenturms der evang. Kirche am Sonntag, 1. April 2012
Artikel drucken
Artikel 1 – 40 jährige Verschwisterung
Teil 1: Verschwisterungen
Die Gemeinde Großkrotzenburg begeht im Jahre 2012 das 40. Verschwisterungsjubiläum mit der französischen Gemeinde Achères bei Paris. Die Vorbereitungen hierzu sind im vollem Gang.
Beide Gemeinden mit deren Bevölkerungen können auf schöne Jahre der Freundschaft zurückblicken. Die Kommunen, die Partnerschaftskomitees, die Vereine haben sehr zu diesem Erfolg beigetragen. Ihnen allen möchte das Partnerschaftskomitee seinen Dank aussprechen.
Für die jüngeren Generationen, für die heute - erfreulicherweise - alles so selbstverständlich ist, möchte das Partnerschaftskomitee nochmals an den Ursprung erinnern:
„Wissen wir noch was Partnerschaftliche Beziehungen bzw Verschwisterungen bedeuten?"
Hier, eine kleine Gedächtnisauffrischung:
Nach dem zweiten Weltkrieg litten die Menschen auf beiden Seiten des Rheins sehr durch den Wahnsinn der vergangenen Auseinandersetzungen. Es war notwendig die entstandene Feindschaft, die soviel Unglück über beide Völker gebracht hatte, abzubauen. An seiner Stelle sollte Freundschaft entstehen. Aber wie?
Der Gedanke unserer politischen Väter „ Die Gründung von Gemeindepartnerschaften" mit dem Ziel die Bevölkerung beider Länder -Frankreich und Deutschland- sich näher zu bringen und Freundschaften zu entwickeln, hat guten Anklang gefunden.. Diese Vision schloss die Bildung eines vereinten Europa nicht aus. War das Utopie?
„Die Partnerstädte sollten Begegnungen organisieren in den Bereichen Kultur, Tourismus, Wirtschaft, Sport..., wobei der Schwerpunkt auf die Jugend gelegt werden sollte, damit die Zukunft der D/F- Städtepartnerschaften weiter getragen wird.
Die erste deutsche-französische Städtepartnerschaft wurde im Jahre 1950 zwischen Montbéliard und Ludwigsburg ( Montbéliard stand vom 15. bis 18. Jh. unter dem Einfluss der Herzöge Würtembergs) besiegelt.
Seitdem sind 2200 Städtepartnerschaften entstanden und ein vereintes Europa, wenn auch noch mit Schwierigkeiten.
Dies zeigt wie weitsichtig unsere Väter waren und wie erfolgreich deren Vision wurde.
(Quelle: Teilweise Spotlight: Ecoute)
Wussten Sie, dass eine Städtepartnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich viel, viel früher versucht wurde nämlich: Historisch gesehen wurde zwar bereits 836 die älteste europäische Städtefreundschaft zwischen Paderborn und Le Mans urkundlich erwähnt, aber diese Freundschaft wurde erst 1967 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft.
(Quelle: Rat der Gemeinden und Regionen Europas rgre
Das Partnerschaftskomitee möchte die jüngere Generationen dazu ermuntern, die Grundidee unserer politischen Väter weiter zu tragen und, dass die Vision von Freundschaft statt Feinschaft überall Einzug erhält
Das Partnerschaftskomitee von Grosskrotzenburg setzt sich mit ganzer Kraft dafür ein.
Weitere Informationen in der nächsten Folge.
Um dieses Jubiläum angenehm zu begehen wurde - in Kooperation Weltladen/Partnerschaftskomitee- eine „Freundsschaftschokolade / Chocolat de l'amitié" mit dem Logo der 40 J. Feier der Verschwisterung Achères und Großkrotzenburg entworfen. Sie wird vom Weltladen in der Bahnhofstraße 2 herausgegeben.
Mit dem Kauf stärken sie, sowohl den Umgang mit unseren europäischen Nachbarn als auch weltweit.
Weitere Informationen in der nächsten Folge.
Artikel drucken
Jubiläums-Schokolade
Artikel drucken
Jahreshauptversammlung 2012
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Partnerschaftkomitees ist der 1. Vorsitzende des Comité de Jumelage d‘Achères extra angereist. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Neuwahl des gesamten Vorstandes. Da in diesem Jahr 40 jährige Verschwisterung zwischen Achères und Großkrotzenburg gefeiert wird, war es besonders wichtig, dass ein neuer Vorstand gewählt werden konnte. Die Wahl wurde geheim durchgeführt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Gerda Visser (1. Vorsitzende), Nicole Roth (2. Vorsitzende), Karl-Heinz Stenger (1. Kassierer), Heinrich Wilz (2. Kassierer), Theresa Neumann (1.Schriftführerin), Gabriele Neumann (2. Schriftführerin).
Der neue gewählte Vorstand wünscht dem scheidenden 1. Vorsitzenden für die Zukunft alles Gute.
Die nächste größere Aufgabe für den neuen Vorstand wird die Verschwisterungsfeier in Achères vom 26. - 28.05.2012 sein. Das Komitee fährt mit einem Bus in unsere Partnerstadt. Begleitet durch 4Kant-Rohr, die Tanzgarde und dem Frauen-Volkschor werden wir bestimmt ein tolles Fest erleben.
Die Rückveranstaltung in Großkrotzenburg findet vom 23. bis 25.11.2012 statt. Zu dieser Veranstaltung laden wir schon heute Mitglieder und Freunde ein. Genaueres gibt das Komitee zu gegebener Zeit bekannt.
Für die 40jährige Verschwisterung rufen wir die Großkrotzenburger Bürger, die mit Karl Müller während den Anfängen der Verschwisterung mit in Achères waren, auf, dem Komitee kleine Geschichten über Erlebnisse in Achères zukommen zu lassen. Wir freuen uns über eine große Beteiligung.
Artikel drucken
Boule Turnier in Kahl- Teilnehmer gesucht!
Das Partnerschaftskomitee Kahl wird in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskomitee Großkrotzenburg ein Boule Turnier am Samstag, den 24.09.11, in Kahl veranstalten. Hierfür reisen mehrere Gäste aus unserer Partnerstadt Achères an, die auch ein Team von Spielern stellen werden.
Das Partnerschaftskomitee Großkrotzenburg möchte auch vertreten sein und sucht dafür noch freiwillige Teilnehmer, die gerne Boule spielen.
Es wäre sehr schön, wenn sich viele Spieler melden, damit das traditionsreiche Turnier wieder stark besucht ist. Das Partnerschaftskomitee wird sich an mehreren Terminen vor dem Theodor Pörtner Haus bei den Aquarianern in Großkrotzenburg treffen, um ein wenig trainieren zu können. Boule Kugeln sind vor Ort und Interessierte sind dazu eingeladen vorbeizukommen. Der erste Termin ist nächsten Donnerstag, den 15.09., um 19 Uhr. Bis zum Turnier wird an jedem Donnerstagabend um diese Uhrzeit und am Sonntagvormittag um 11 Uhr trainiert.
Anmeldungen erfolgen bei Karl Kuntz (06186/1034). Über eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns sehr freuen
Artikel drucken
Gelungenes Freundschaftsfest der Partnerschaftskomitees Großkrotzenburg und Acherès
Mehrere Besucher aus unserer Partnerstadt Acherès durften wir am Freitag, den 03.06.11 in Steinheim willkommen heißen. Auf dem Programm stand eine Führung auf Deutsch und Französisch für die Gäste und die Gastfamilien und Hr. Bürgermeister Engel begrüßte die Vertreter von Acherès herzlich. Mit großer Begeisterung wurde die Besichtigung der Steinheimer Altstadt aufgenommen, die viele Einblicke in die Geschichte der Umgebung um Großkrotzenburg ermöglichte.
Anschließend gab es eine Stärkung im Restaurant Gambrinus in Steinheim, bevor es zurück nach Großkrotzenburg ging.
Samstag wurde gespannt der Ausflug nach Point Alpha und Fulda erwartet. Um 9:00 Uhr startete der Bus pünktlich und durch das Kinzigtal ging es in die Rhön zum Point Alpha. Auch hier konnten die Gäste an einer deutsch-französischen Führung teilnehmen und an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ein unvergleichliches Zeitzeugnis und einen einzigartigen Lernort der Geschichte kennen lernen.
Im „Haus auf der Grenze" konnte eine Dauerausstellung zum unmenschlichen Grenzregime der DDR und dem Leben der Bevölkerung an und mit der Grenze besichtigt werden. Mit der Grenzrekonstruktion im Außengelände wurde ein unmittelbarer Eindruck von den sich über Jahrzehnte hinweg verschärfenden Grenzsperranlagen vermittelt.
Nach dem Besuch der Grenzanlage und einem kleinen Imbiss startete der Bus in Richtung Fulda. Hier konnte der berühmte Fuldaer Barockdom bestaunt und ein kleiner Rundgang durch die Fuldaer Innenstadt gemacht werden, bevor alle wieder für ein geselliges Abendessen zusammenkamen.
Am nächsten Tag fand eine Vorstandsitzung statt, an welcher der französische und deutsche Vorstand teilnahm und die Planung für das weitere Jahr und das große 40-jährige Jubiläumsfest 2012 besprochen wurde. Danach folgte ein Abschiedsessen am Großkrotzenburger See im Vereinsheim der Wanderfreunde Edelweiß und Herr Bürgermeister Engel und der Vorstand des Partnerschaftskomitees Großkrotzenburg verabschiedeten die Gäste aus Acherès.
Die drei Tage haben allen sehr gut gefallen. Wir bedanken uns bei allen Gastfamilien und Helfern für die Unterstützung und den Wanderfreunden Edelweiß für die Nutzung des Vereinsgeländes.
Artikel drucken









